Wer glaubt, keine Zeit für seine körperliche Fitness zu haben, wird früher oder später Zeit zum Kranksein haben müssen. Für was hast Du Dich entschieden?            -Aus China-  


Bewegung und Sport

Wie sagt man doch so schön: Wer rastet der rostet.

Und genau so stimmt das leider. Denn körperliche Bewegung ist neben ausreichend Sonnenlicht, reinem Wasser und gesunder Ernährung wohl der wichtigste Punkt, um gesund zu werden und zu bleiben.

Schon minimale Veränderungen in unserem Verhalten, die unsere sportliche Aktivität erhöhen, können unser Wohlempfinden und unsere Lebensfreude merklich steigern.

 

Unser Körper braucht neben Wasser, Nahrung und Sauerstoff auch die Bewegung. Und wenn er keine Bewegung bekommt, wird er krank, ebenso wenn er die falsche Nahrung bekommt, wird er mit der Zeit krank. Nur alleine durch eine gesunde Ernährung und das Vermeiden von Genussdrogen (Alkohol, Nikotin, Zucker) bleibt man leider nicht gesund. Denn gerade die Bewegung ermöglicht überhaupt erst eine ordnungsgemäße Funktion des Körpers.

  • Bewegung kräftigt die Muskulatur. Diese kann dadurch die inneren Organe , aber auch den gesamten Bewegungsappertat besser stützen.
  • Regemäßige kräftige Bewegung fördert die Belastbarkeit der Gelenke und erhöht die Knochendichte.
  • Bewegung hält das Lymphsystem im Fluss. Das Lymphhsystem ist extrem wichtig für eine gute Abfuhr von Schadstoffen aller Art zu den Ausleitungsorganen und gerade für das Immunsystem.
  • Durch Bewegung pumpt das Herz schneller wodurch das Gewebe schneller mit Sauerstoff versorgt wird.
  • Bewegung - Ausdauertraining trainiert die Atemmuskulatur, wodurch die Lunge in ihrer Kapazität besser genutzt wird und die Lungengesundheit gefördert wird.
  • Bewegung kann die Insulinresistenz mindern - also Diabetes vorbeugen und bestehenden Diabetes verbessern.
  • Bewegung baut natürlich auch Übergewicht ab.
  • Bewegung fördert die Verdauung
  • Bewegung ist ein sehr guter Stresskiller, denn Bewegung senkt den Stresshormonpegel.
  • Bewegung sorgt für bessere Laune.

Wie Du siehst, lohnt es sich nicht auf Bewegung zu verzichten. Jetzt kommt dann die Frage auf: Wie soll denn die Bewegung aussehen?

Naürlich solltest Du jede Chance im Alltag nutzen um in Bewegung zu bleiben. Womit natürlich die üblichen Tipps gemeint sind, wie z.B. die Treppe anstatt des Aufzugs zu nutzen oder mit dem Fahrrad anstatt dem Auto bzw. der Bahn zur Arbeit zu fahren.

Aber was kann man noch tun? Und was kann man tun, wenn man schon älter ist, oder sich derzeit körperlich einfach nicht in der Lage sieht sich ausreichend zu bewegen?

Das wichtigste vorab ist, daß Du dich bevor Du mit einer Sportart anfängst von einem Arzt untersuchen lässt und mit ihm dein Sportvorhaben durchsprichst. Dieser kann Dir dann auch einen Hinweis geben, welche Belastungen für Dich und Dein Herz gut sind und welche eher nicht. Sobald Du dies abgeklärt hast, wählst Du eine Sportart aus, für die Du eine große Sympathie hegst. Mache Dir ausführlich Gedanken darüber, welche Aktivität Dir Spaß machen könnte und sich gut in Deinen persönlichen Lebensstil einfügen lässt, die Du mit Freude und Spaß dauerhaft praktizieren kannst.

Das wichtige dabei ist, daß Du deinen Körper behutsam mit der Einführung einer neuen Aktivität konfrontierst.

 

Wenn Du Dir diese Frage nicht beantworten kannst, versuch doch einfach verschiedene Sportarten aus. Zum Anfang würde schon ein regemäßiger und zügiger Spaziergang ein sehr guter Anfang sein. Was auch sehr gut ist, ist das Schwingen (nicht Springen) auf dem Zimmertrampolin. Es ist gelenkschonend, aktiviert den Lymphfluss und trainiert jede einzelne Zelle im Körper. Am Besten probierst Du verschiedene Sportarten jeweils ein paar Wochen lang für dich aus, z. B. Nordic walking, Schwimmen, Yoga, Tai Chi, Spinning, Laufen, Fitnesstraining, Crosstrainer, Training an der Rudermaschine usw. und schaust was Dir wirklich liegt und Spaß bereitet. Gut ist es auch sich einer Gruppe an zu schließen, denn da ist der Spaßfaktor einfach höher und evtl. ist auch ein Trainer zugegen, der auf evtl. Trainingsfehler hinweisen kann.

Wichtig ist, daß Du nicht von Anfang an das Bild von mühseliger, schweißtreibender Arbeit vor Augen hast. Denn dann wirst Du Dich kaum auf diese Aktivität freuen. Denke hingegen an etwas Feines, Kleines, an „Spaß“, und erkenne, daß auch eine kurze Trainingseinheit schon eine bemerkenswerte Wirkung zeigen kann, dann stehst Du dem Ganzen gleich viel positiver gegenüber. Es ist sogar besser, mit kleinen, überschaubaren Einheiten zu beginnen, um die Basis für eine gute Gewohnheit zu schaffen. Wenn Dir dann eine Aktivität richtig Spaß gemacht hat, möchtest Du es bestimmt nicht bei nur einem Mal belassen. Das ist das wahre Geheimnis einer positiven Gewohnheit. Genieße die Momente, in denen Du aktiv  bist, und dehne diese Augenblicke allmählich aus.

 

Sei aber bitte nicht enttäuscht, wenn sich keine unmittelbaren Fortschritte einstellen, sondern beobachte Dich geduldig, wie sich Deine Ausdauer und Dein allgemeines Wohlbefinden langsam, aber sicher verbessern.

 

Wichtig ist, wenn Du aber merkst, dass Du die richtige Aktivität für Dich entdeckt hast, bleibe dabei! Eine Gewohnheit, die mit zwei Wochen beginnt, sich auf einen Monat und schließlich auf ein Jahr ausdehnt, gibt Dir eine gute Grundlage, Dein ganzes Leben lang aktiv zu bleiben. Das ist sehr wichtig, nicht nur für Dich selbst und Deine zukünftige Gesundheit, sondern auch, damit Du am Leben Deiner Kinder und Enkel aktiv teilnehmen und das Leben gemeinsam genießen kannst.

Falls Du einmal befürchtest Deine Motivation zu verlieren, beginne damit Deinen Fortschritt zu messen. Das erlaubt es Dir, die Veränderungen, die jetzt mit Deinem aktiveren Lebensstil einhergehen, ganz bewusst wahrzunehmen. Indem Du Dir selbst und Deinem Körper ein realistisches Ziel setzt, kannst Du positive Resultate verzeichnen, die Du sowohl sehen als auch spüren wirst. So wirst Du dazu motiviert, Dein Aktivitätsniveau beizubehalten und Dich vielleicht bald der nächsten Herausforderung zu stellen.

Natürlich können wir alle die Zeit nicht zurückdrehen, aber regelmäßige Bewegung kann unsere innere Uhr etwas langsamer ticken lassen. Muskelmasse zum Beispiel schwindet über die Jahre, wenn wir uns nicht bewegen. Wir können jedoch aktiv etwas dafür tun, sie wieder aufzubauen und dadurch unsere Kraft, unsere Koordination und unser Gleichgewicht zu fördern.

Zum Schluss möchte ich Dir sagen:

Das ich es wirklich toll finde, dass Du für Dich die Entscheidung getroffen hast, etwas zur Verbesserung Deiner allgemeinen Gesundheit zu tun! Und wenn Du möchtest, würde ich mich sehr freuen wenn ich Dich dabei begleiten darf.